Am Sonntag, den 19. Juni, wurde die neue Sendeantenne für das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) am Schornstein des Heizkraftwerkes Braunschweig/ Hamburger Straße in Betrieb genommen.

Mit der in Höhe von 180 m installierten Antenne ergeben sich Empfangsverbesserungen für die 22 ausgestrahlten Fernsehprogramme. Dies betrifft insbesondere den Landkreis Gifhorn, Wolfsburg, Königslutter, Helmstedt sowie die östlichen und innerstädtischen Bereiche von Braunschweig. Mit der Inbetriebnahme der neuen Sendeantenne sind die Abschaltung der bisherigen provisorischen Antennenanlage sowie weitere Umbaumaßnahmen verbunden . Diese Arbeiten werden am Sonntag zwischen 6 und 12 Uhr morgens vorgenommen. Während dieser Umschaltzeit von 6 bis 12 Uhr wird es Beeinträchtigungen bzw. Ausfälle beim Empfang von DVB-T im Landkreis Gifhorn, in Wolfsburg, Königslutter, Helmstedt sowie im östlichen und innerstädtischen Bereich von Braunschweig geben. Insbesondere Nutzer von Zimmerantennen werden davon betroffen sein. Der Sendestandort Braunschweig Broitzem ist von dieser Umschaltmaßnahme nicht betroffen und wird ohne Unterbrechung die 22 Fernsehprogramme weiter aussenden.

Zusätzlich werden seit dem 24. Mai 2005 vom Standort Hildesheim Sibbesse die öffentlich-rechtlichen Programme auf den gleichen Kanälen wie in Braunschweig ausgestrahlt. Dadurch verbessert sich der DVB-T Empfang im Bereich westlich von Salzgitter für diese Programme ebenfalls.

Ein Jahr nach dem Start des digitalen Antennenfernsehens liegt die Zuschauerreichweite in Norddeutschland deutlich über der Reichweite des früheren analogen terrestrischen Fernsehens. In den mit DVB-T versorgten Regionen Niedersachsens nutzen fast 10 % der Haushalte das digitale Antennenfernsehen; demgegenüber wurde analoges Antennenfernsehen früher von ca. 7 % der Haushalte genutzt.