Mit einem Festakt in den Landeshauptstädten Hannover und Bremen ist der Startschuss für das digitale Antennenfernsehen in den Regionen Hannover/ Braunschweig und Bremen/ Unterweser gefallen. Jetzt sind erstmals mindestens 16 TV-Programme in Niedersachsen und Bremen über Antenne auf Sendung.
Ein großer Tag in der Geschichte des Antennenfernsehens: nach Berlin-Brandenburg löste in drei weiteren deutschen Regionen DVB-T das analoge Antennenfernsehen ab; in den Großräumen Hannover/ Braunschweig und Bremen/ Unterweser sowie parallel dazu in den Regionen Köln/ Bonn in Nordrhein-Westfalen. Während eines Festaktes in Hannover wurde durch einen symbolischen Knopfdruck die Umstellung von analoger auf digitale Fernsehübertragung in Niedersachsen feierlich vollzogen.
Zu diesem gemeinsamen Auftakt des digitalen Antennenfernsehens kamen im Pier 51 neben dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff, der ARD Vorsitzende und NDR Intendant Prof. Jobst Plog, ProSiebenSat.1 Vorstand Jürgen Doetz, der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Dr. Alfred Tacke, der Programmdirektor des ZDF Dr. Thomas Bellut, Helmut Egenbauer, Sprecher der Geschäftsleitung der T-Systems Media & Broadcast und Reinhold Albert, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt mit vielen weiteren Gästen zusammen. Der gemeinsame Knopfdruck war der offizielle Startschuss für DVB-T und zugleich auch Ausdruck der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Beteiligten aus den norddeutschen Ländern.
Ich freue mich, dass es uns durch das Zusammenspiel aller Beteiligten von den öffentlich-rechtlichen und privaten Programmveranstaltern über die Landesmedienanstalten, die Staatskanzleien bis hin zur T-Systems und den Wissenschaftlern der TU Braunschweig gelungen ist, DVB-T in Niedersachsen einzuführen und damit den Zuschauern einen echten Mehrwert gegenüber der analog terrestrischen Ausstrahlung bieten zu können. Ab November seien immerhin 24 Fernsehprogramme über DVB-T zu empfangen, so Reinhold Albert, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt.
Mobiler Empfang auf der Weser
In Bremen konnten die Gäste während des Festaktes sogar gleich den mobilen Empfang von DVB-T erleben: auf einem Schiff auf der Weser läuteten der Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf, der Intendant von Radio Bremen, Dr. Heinz Glässgen, der Verwaltungsdirektor des ZDF Hans Joachim Suchan und der Direktor der Bremischen Landesmedienanstalt Wolfgang Schneider die Ära des digitalen Antennenfernsehens in der Region Bremen/ Unterweser ein. Der portable und mobile Empfang von DVB-T für mehr als zwei Millionen Einwohner im Unterweserraum steht beispielhaft für die gute Zusammenarbeit der beiden Länder Niedersachsen und Bremen sagte Wolfgang Schneider nach dem erfolgten Knopfdruck zur Umstellung von analogem Antennenfernsehen auf DVB-T. Auch in Bremen wurden zunächst vier leistungsstarke Multiplexe mit insgesamt 16 Programmen in Betrieb genommen. In Kürze kommen in Bremen noch drei weitere Fernsehprogramme sowie Datendienste hinzu.
Mit einem DVB-T Empfangsgerät ausgestattet, können Fernsehzuschauer in Hannover/ Braunschweig und Bremen/ Unterweser jetzt eine größere Programmvielfalt in besserer Bildqualität im Antennenfernsehen erleben. Und wer möchte, kann in den Kerngebieten auch im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs im Auto über eine kleine Antenne DVB-T empfangen. Am 08. November 2004 wird DVB-T auch in Hamburg/ Lübeck und Kiel eingeführt. Dann werden nach heutigem Planungsstand rund 12 Millionen Einwohner in Norddeutschland DVB-T stationär mit einer Dachantenne empfangen können.
Kontakt:
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Hotline 01805/508155 (12 Ct/Min)
Täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr
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