Stuttgart (ots) - „video“ erklärt, für wen sich die Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen lohnt / Vier aktuelle DVB-T-Receiver mit integrierter Festplatte sowie der erste DVD-Recorder mit DVB-T-Tuner im „video“-Test.

Stuttgart, 15. Juli 2005 – Wer sein Fernsehprogramm noch analog via Antenne empfängt, schaut unter Umständen bald in die Röhre: In immer mehr Ballungsgebieten wird das digitale Antennenfernsehen, kurz: DVB- T, eingeführt und die analoge Ausstrahlung abgestellt. In seiner neuen Ausgabe erklärt das Magazin „video“ (Heft 8/2005) alles über DVB-T sowie die Stärken und Schwächen von vier so genannten DVB-T- Receivern mit integrierter Festplatte. Zudem hat „video“ den ersten DVD-Recorder mit DVB-T-Empfänger getestet.

DVB-T ist nicht nur für die wenigen Zuschauer interessant, die ihr Fernsehprogramm bisher analog via Haus- oder Zimmerantenne empfangen haben, sondern auch für die vielen Nutzer, die eine Alternative zum teuren Kabelempfang suchen. Wem die 20 bis 26 per DVB-T ausgestrahlten Programme genügen, der kann seinen Kabelvertrag kündigen und muss nur noch die Rundfunkgebühren zahlen. Satelliten- Nutzern empfiehlt „video“ den Umstieg auf DVB-T dagegen nicht, denn sie haben die beste Bild- und Tonqualität sowie die größte Geräteauswahl.

Wer vom analogen Kabel- oder Antennenfernsehen auf DVB-T umsteigen will, braucht eine so genannte Set-Top-Box, auch DVB-T-Receiver genannt. Der Grund: Die Empfänger in konventionellen Fernsehgeräten und Recordern akzeptieren nur analoge Signale von der Antenne oder aus dem Kabelnetz. „video“ hat vier DVB-T-Receiver getestet, die obendrein die digitalen Fernsehbilder auch noch auf einer integrierten Festplatte aufnehmen können. Solche Geräte sind mit Preisen um 300 Euro zwar teurer als einfache Set-Top-Boxen, bieten aber mehrere Vorteile: Zum einen machen sie die Programmierung dank eines elektronischen Programm-Guides (EPG) besonders komfortabel – ein Knopfdruck in dieser Fernsehzeitschrift auf dem Bildschirm genügt, und schon ist der Timer programmiert. Zum anderen kann der Nutzer dank der „Timeshift“-Funktion einen Film mit einem Druck auf die „Pause“-Taste jederzeit anhalten, um etwa zu telefonieren. Nach dem Anruf kann er den Film exakt an derselben Stelle weiter ansehen. Außerdem lassen sich Filme, bevor sie auf DVD oder VHS gespeichert werden, auf der Festplatte bearbeiten und von Werbeblöcken befreien.

Sieger im „video“-Test ist der HDD-Receiver Technisat Digicorder T1 für rund 350 Euro. Darüber hinaus haben die „video“-Experten mit dem LG DR-7900 D (etwa 450 Euro) den ersten DVD-Recorder mit integriertem DVB-T-Empfangsteil getestet. Fazit: Die Integration eines DVB-T-Empfängers in einen DVD-Recorder ist zwar sehr sinnvoll, doch der LG DR-7900 D nutzt das Komfortpotenzial dieser Kombination nicht optimal.


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